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Jusos Sinsheim

Bau dir deine Stadt - Eine Juso-Aktion für den Oberbürgermeisterwahlkampf in Sinsheim.

Jusos in Aktion

Jana und Katrin helfen beim Beschriften der Kartons

Am Samstag, den 28.1.2012 war es so weit, die Jusos organisierten den Infostand für die bevorstehende Oberbügermeisterwahl in der großen Kreisstadt Sinsheim. Der überparteiliche Kandidat Achim Keßler wollte diese Veranstaltung unter das Motto des demographischen Wandels stellen, was auch für die Jusos mit ihren vielen kreativen Köpfen doch eine kleine Herausforderung darstellte, die sie allerdings gerne annahmen.

Das Ziel war es, die Sinsheimer BürgerInnen mit einzubeziehen und gezielt Menschen aus allen Generationen eine gemeinsame Stadt für Jung und Alt bauen zu lassen. Diese ideale, generationengerechte Stadt sollte allerdings nicht nur einmal aufgebaut werden, sondern sich immer wieder verändern und umgestalten lassen.
Eigentlich sollte Straßenkreide die Jüngeren ermutigen ihre Wünsche zur Stadt auf den Boden dazu zu malen, doch diese Idee lies sich auf dem Sinsheimer Kopfsteinpflaster leider nicht verwirklichen.
Dennoch war die Aktion ein Erfolg. Obwohl es bitter kalt war, ließen sich die SinsheimerInnen nach einer kurzen Anlaufphase nicht davon abhalten die Schachtelstadt zum Leben zu erwecken.
Bunt bemalte Stockwerke aus Pappkartons wurden in der Fußgängerzone zum Blickfang. Viele Menschen blieben auch länger stehen, um sich die „Kunstwerke“ zu betrachten, liefen um die Kartonstadt herum oder stellten uns interessiert Fragen.
Einige Ideen, wie ein Jugendgemeinderat, für den sich die Jusos schon einsetzen, waren bereits auf den Gebäudeteilen zu lesen, doch viele weiße Flächen luden die BürgerInnen ein, auch Ihre Ideen einzubringen. Zum Spaß für die ganze Familie wurde die Aktion, wenn Kinder die Türme umwerfen durften und die Eltern dann ihre Stadt nach ihren persönlichen Prioritäten wieder aufbauten. Die für sie wichtigsten Punkte wurden nach oben gestellt, weniger wichtige Punkte eher nach unten sortiert.
Wichtig bei dieser Aktion war natürlich auch der Foto, um die aktuellen Ergebnisse immer wieder festzuhalten.
Am auffälligsten war, was einem sonst alles nicht auffällt. Das Eltern mit kleinen Kindern oder ältere, durch das Alter leicht eingeschränkte Personen besondere Schwierigkeiten zu meistern haben, war zwar allen bewusst, doch die genauen Problempunkte erkennt man von außen meist nicht. So klagten Eltern über zugeparkte Bürgersteige, die sie zwingen mit dem Kinderwagen auf die Straße zu gehen aber auch über zu viele Autos, die in der Fußgängerzone unterwegs sind. Die Forderung war klar: Mehr Rechte für Fußgänger als für Autos!
Vor allem Jugendliche wünschen sich ein besser ausgebautes Radwegenetz in Sinsheim und Umgebung, um auch ohne Auto und trotzdem unabhängig von Fahrplänen und Routen des ÖPNV an ihr Ziel zu kommen.
Doch auch die betagteren BürgerInnen beteiligten sich rege und freuten sich, dass es auch um sie ging. Viele treiben Sorgen um ihre Zukunft um, sie wünschen sich möglichst lange selbstständig zu leben, dafür wären vielleicht Seniorenwohngemeinschaften geeignet, in der sich die Bewohner gegenseitig unterstützen könnten. Aber auch barrierefreie Wohnungen und Angebote für betreutes Wohnen sind gefragt. Dabei hoffen viele auf eine entsprechende Einrichtung in dem jeweiligen Ortsteil, in dem sie leben, denn nur die wenigsten können sich in höherem Alter vorstellen, ihr Heimatdorf noch einmal zu verlassen.
Wenn man auf die genannten Punkte achtet, fallen einem diese Mängel auch auf, doch von alleine ist es schwierig, darauf zu kommen.
Diese und noch weitere Anregungen gingen dann natürlich auch an unseren Oberbürgermeisterkandidaten, der im Falle seiner Wahl, diese Probleme sicher angehen wird, um aus Sinsheim eine Stadt für Jung und Alt zu machen, gestaltet mit seinen BürgerInnen. (KK)

 
 

 

Info

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